WARNUNG vor Waldbrandgefahr, erhöhter UV-INTENSITÄT

 

Im Moment herrscht laut Deutsche Wetterdienst im Landkreis Forchheim einen Waldbrandgefahrenindex sowie einen Graslandfeuerindex von 5. Das ist jeweils die höchste Gefahrenstufe!

Bitte beachten Sie:

  • Das Rauchen, die Entzündung von Feuer und offenem Licht sind im/am Wald verboten.

  • Achtlos weggeworfene Glasflaschen können durch Sonneneinstrahlung die Wirkung eines Brennglases haben. Hinterlassen Sie bitte keinen Müll!

  • Achten sie darauf wo sie ihr Auto parken. Die Hitze des Katalysators kann darunter liegendes trockenes Gras entzünden.

  • Waldeinfahrten sind unbedingt freizuhalten, damit ggf. Einsatzfahrzeuge den Wald befahren können.

  • Wählen Sie sofort den Notruf 112, wenn sie einen Brand entdeckt haben.

  • Die UV-Strahlung erreicht ungewohnt hohe Werte. Schutzmaßnahmen sind unbedingt erforderlich. Zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie längere Aufenthalte im Freien vermeiden. Auch im Schatten gehören ein sonnendichtes Hemd, lange Hosen, Sonnencreme (SPF 15+), Sonnenbrille und ein breitkrempiger Hut zum sonnengerechten Verhalten. Ergänzend zu diesen international einheitlichen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation finden Sie weitere UV-Schutztipps unter https://www.dwd.de/uvschutz

 

Truppführertest beendet die Modulare Grundausbildung

 

 

Chefausbilder Thorsten Dennerlein hatte die Teilnehmer innerhalb von vier Wochen auf die Prüfung vorbereitet.

Sie umfasste mehrere Einsatzübungen in der Gruppe vom ausgedehnten Zimmerbrand mit Personenrettung über Leitern bis zum Verkehrsunfall mit verletzten Personen. Erschwerend kam bei den praktischen Übungen hinzu, dass die angehenden Truppführer auf plötzlich auftretende Lageänderungen, zum Beispiel Auftauchen von Gasflaschen oder zusätzliche Verletze, angemessen reagieren mussten. Neben der feuerwehrtechnischen Praxis wurden auch einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen bei den Übungen geprüft. Zuvor hatten die Teilnehmer eine schriftliche Prüfung mit 25 Fragen zu bewältigen.

Die Teilnehmenden: Lorena Schriefer, Lucy Staron, Jonas Saffer, Heinz Appoldt, Benedikt Seiler und Roland Rüdiger.

Die Prüfer Dominik Dumpert, KBM Michael Wölker und KBR Oliver Flake bescheinigten allen Teilnehmern eine gute Leistung.

 

Einsatzübung mit Hundestaffel am 29.03.2019

 

„Verkehrsunfall, PKW gegen Baum” lautete das Einsatzstichwort am 29.03.2019 um 18.10 Uhr für die Freiwillige Feuerwehr Weilersbach, die nach kurzer Zeit mit zwei Löschgruppenfahrzeugen und einem Mehrzweckfahrzeug zur Einsatzstelle ausrückte.
Nach Auffinden des Unfallfahrzeuges in der Nähe des Kindergarten stellte sich für die Einsatzkräfte heraus, dass sich die Insassen nicht mehr im Fahrzeug befanden. Daraufhin begannen die Einsatzkräfte eine Suchaktion im angrenzenden Wald. Durch Einsatzleiter, den 1. Kommandant Michael Henkel, wurde am Kindergarten eine örtliche Einsatzleitung aufgebaut, um den größeren Einsatz mit seinen Führungskräften besser zu leiten und zu organisieren.

 

Da es bereits zu dämmern anfing, entschied sich der Einsatzleiter , den Fachberater der Rettungshundestaffel Forchheim an die Einsatzstelle zu alarmieren.  Es stellte sich heraus, dass das Gebiet, in das sich die Vermissten wahrscheinlich verirrt hatten, zu weitläufig ist, um es weiterhin mit den Einsatzkräften der Feuerwehr abzusuchen.
In Absprache mit dem Fachberater alarmierte der Einsatzleiter die BRH Rettungshundestaffel Forchheim und die BRH-Rettungshundestaffel Franken, um die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Hilfe der Suchhunde zu unterstützen.

 

Nach Vorbereitung der Suchgebiete und Einteilung der Suchteams konnten die Hundeführer, begleitet von Teams der Feuerwehr, die Suche nach den Vermissten beginnen. Bereits kurze Zeit nach Aussendung der ersten Teams wurden die ersten vermissten Personen gefunden. Alle weiteren folgten kurz darauf.
Nach ca. 4 Stunden wurde der Einsatz offiziell beendet. Es wurden Flächensuchhunde, ein Mantrailerhund sowie 60 Einsatzkräfte bei der Suche eingesetzt. Hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit, sowohl in der Einsatzleitung als auch bei den Suchtrupps, der beiden völlig verschieden Organisationen .

 

Dieses Szenario, das in diesem Fall eine unangekündigte Einsatzübung war, ist in der Realität nicht ungewöhnlich: oftmals entfernen sich Menschen nach einem Unfall – bedingt durch einen Schock  – vom Unfallort und stellen bzw. setzen sich teilnahmslos an eine entfernte Stelle. Innere und äußere Verletzungen sind hierbei nicht selten.
„Es war keine alltägliche Übung und so ein mancher Feuerwehrmann/-frau hat jetzt einen neuen vierbeinigen Freund dazugewonnen“ sagte der 1. Kommandant Michael Henkel.
Beobachtet wurde die Einsatzübung vom KBM Michael Wölker, der auch gleichzeitig die Übung mit Michael Müller von der Rettungshundestaffel Forchheim vorbereitet hat, sowie KBI Markus Wolf.