Einsatzübung in der Ebermannstädter Straße am 05.10. 2018

am Freitag den 05.10.2018 um 19.25 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Weilersbach zusammen mit der FF Reifenberg, der FF Kirchehrenbach und der FF Ebermannstadt zu einer unangekündigten Alarmübung gerufen. Nachalamiert wurden dann noch die Wehren aus Pretzfeld, Reuth und Bammersdorf.

Angenommen wurde ein Wohnhausbrand in der Ebermannstädter Straße. Vor Ort waren insgesamt etwa 90 Einsatzkräfte. Die eingeschlossenen Personen wurden durch mehrere Atemschutztrupps teils durch Unterstützung der Drehleiter aus Ebermannstadt gerettet.
Für besondere Effekte und dadurch eine beeindruckende Lagedarstellung sorgte die Fachgruppe Sprengen des THW-Ortsverbands Forchheim mit viel künstlichem Rauch und Explosionen.
Vorbereitet hatten die zweistündige Alarmübung die beiden Kommandanten Michael Henkel und Markus Friedel.

Als Beobachter waren mehrere Kreisführungskräfte samt Kreisbrandrat Oliver Flake vor Ort.

 

Einige der Bilder dieses Beitrags wurden freundlicherweise von Dieter Pinzel zur Verfügung gestellt.

 

Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“ mit Erfolg absolviert

 

Die Brandbekämpfer der Feuerwehr Weilersbach absolvierten mit Erfolg die Prüfung „Gruppe im Löscheinsatz“. © Heidi Amon

Eine starke Leistung hat die Freiwillige Feuerwehr Weilersbach abgeliefert: Mit Bravour bestanden drei Gruppen erfolgreich die Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“.

Bei der Prüfung wird eine Höchstzeit festgelegt, die von jeder gut ausgebildeten Gruppe erreicht werden könne, so Ausbilder und Zweiter Kommandant Markus Friedel. Unter den Augen von Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner und Kreisbrandmeister Michael Lorke stellten die Trupps ihr Können unter Beweis stellen. Knoten- und Stichtechnik, Aufbau einer Saugleitung, verschiedene Zusatzaufgaben und Fragen zur Ersten Hilfe wurden geprüft. Der Löschangriff wurde unter Atemschutz abgenommen.  Wie Kommandant Michael Henkel und sein Stellvertreter Friedel erklärten, sei das Ziel der Leistungsprüfung nicht die „Rekordzeit“, sondern die Leistung der Gruppe, die sich aus Arbeit und Zeit zusammensetzt. Die Arbeit der Feuerwehr müsse zwar schnell, aber auch geordnet und fehlerfrei ablaufen. Die Leistungsprüfung orientiere sich am täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehren. Neben den Schiedsrichtern beglückwünschten Bürgermeister Gerhard Amon sowie seine beiden Stellvertreter Marco Friepes und Roland Dauer abschließend die sichtlich erleichterten Absolventen zur erfolgreichen Prüfung.

Folgende Abzeichen wurden überreicht: Gold-Rot an Stefan Roppelt; Gold-Grün an Mario Finze; Gold-Blau an Sebastian Pfeufer und Benjamin Striegel; Gold an Jürgen Weiskopf, Johannes Hack und Christoph Pfeufer; Silber ging an Lena Hack, Patrick Tenta, Tobias Maltenberger, Jakob Wolf und Jonas Saffer; Bronze an Heinz Appoldt, Christian Bierfelder, Herbert Rauch, Roland Rüdiger, Sophie Dötzer, Lorena Schriefer und Lara Gath.

Heidi Amon

 

Brandschützer erklären ihre Arbeit

 

Die Besucher von der Forchheimer Lebenshilfe schauten sich bei der Weilersbacher Feuerwehr um. Foto: Heidi Amon

 

Einmal ein Feuerwehrhaus von innen zu sehen, in einem Feuerwehrauto zu sitzen und auch einen Feuerwehrmann kennenzulernen. Das ist eigentlich der Traum von vielen großen und kleinen Jungs, aber auch Mädchen. Und das war auch der Traum einer Gruppe fröhlicher Leute, die sich auf ihren Ausflug mit Besuch der Feuerwehr Weilersbach freuten.

Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Was jedoch dabei anders ist: Es sind Menschen mit Behinderungen, die erstmals zu Gast bei der Feuerwehr waren. Frauen und Männer der Lebenshilfe Forchheim. Die Lebenshilfe bietet Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen Begleitung und Betreuung, Förderung und Unterstützung, so wie sie es brauchen und ermöglichen ihnen die Teilnahme in allen Lebensbereichen.

Es war ein sonniger, warmer Tag im Oktober, als um 10 Uhr der Forchheimer Lebenshilfebus vor dem Feuerwehrhaus vorfuhr. Die Betreuer halfen den 20 behinderten Ausflüglern aus dem Bus.

Es klappte reibungslos, obwohl einige auf den Rollstuhl angewiesen sind. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Kommandant Michael Henkel konnte das Programm beginnen.

Und die Feuerwehrleute nahmen sich viel Zeit und versuchten, die Wünsche der Gäste zu erfüllen, worüber alle begeistert waren. Dabei wurden sie auch behutsam auf das richtige Verhalten im Ernstfall vorbereitet. Doch die Zeit verging wie im Flug, was an den sehr verständlichen und klaren Erklärungen und Vorführungen lag.

So wurde von Kommandant Henkel, der auch die Wehr mit allem Drum und Dran anschaulich vorstellte, die Ausrüstung beschrieben. Von Atemschutzgeräteträger Patrick Tenta erfuhren die Besucher, wie man sich im Brandfall mit Atemschutzgerät und Maske ausrüsten muss.

Anschließend führte Patrick Wunner den Umgang mit Rettungsschere und Rettungsspreizer vor, was bei allen auf großes Interesse stieß. Einige wollten die Rettungsschere sogar auch einmal ausprobieren. Sehr schön präsentierte anschließend Ulrike Schriefer die Einsatzkleidung, mit der die Feuerwehrfrauen und -männer ausrücken. Es machte einfach allen Spaß, vieles zu hören, anzuschauen und auch praktisch auszuprobieren.

Doch das größte Highlight für alle: Wer wollte, durfte mit Blaulicht und Martinshorn im Feuerwehrauto durch das Dorf mitfahren und einmal mit dem Feuerwehrschlauch spritzen – und das wollten eigentlich alle.

Nach diesem spannenden und abwechslungsreichen Vormittag war man sich einig, dass für die Gruppe das Thema Feuerwehr sozusagen greifbar gemacht worden war. Sollte einer Angst gehabt haben, spätestens seit dem Besuch sicher nicht mehr.

Am Ende dieses besonderen Tages bedankten sich die Betreuer der Lebenshilfe Forchheim bei Kommandant Henkel mit einem Brettspiel aus eigener Produktion. Mit einem Gaststättenbesuch, den die Betreuer organisiert hatten, klang für die Lebenshilfe-Gruppe ein unvergesslicher Tag aus.

Heidi Amon

 

Der Feuerwehrnachwuchs hat neu Kleidung erhalten – Schutzanzüge für Bambini

 

Die strahlenden Bambini mit Kommandant Michael Henkel (l.), Bürgermeister Gerhard Amon (r.), Adjutant Markus Friedel (davor kniend) und
Bambini-Leiterin Anna Hack (vorne Mitte) Foto: Heidi Amon

In ihren sandfarbenen Schutzanzügen mit aufgenähten Reflektoren und Helmen aus Kunststoff sehen die Bambini der Freiwilligen Feuerwehr
Weilersbach aus wie die Großen. Für 2500 Euro hat die Gemeinde ihre kleinen Brandschützer damit ausgestattet.
Angefertigt wurden diese Anzüge im Landesbetrieb für Beschäftigung und Bildung der Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Burg in Sachsen-Anhalt.
30 kleine Feuerwehrler waren ins Feuerwehrhaus gekommen. Der oberste Feuerwehrchef, Bürgermeister Gerhard Amon (CSU), übergab die Ausrüstung –
bestehend aus Latzhose, Jacke mit Rückenteilaufdruck „Kinderfeuerwehr Weilersbach“ und Helm – an Kommandant Michael Henkel, dessen
Stellvertreter Markus Friedel und die Bambini-Leiterin Anna Hack sowie an „eine kleine Supertruppe“, wie Amon betonte, die späteren Beschützer
der Weilersbacher Bevölkerung.
„Eine total gelungene Überraschung“, freute sich indes Kommandant Henkel. Nachdem das Feuerwehrgesetz geändert worden war, habe man sich schon
seit längerem in der Feuerwehr Gedanken gemacht, den Kindern eine Freude zu bereiten. Denn sicher sei es auch ein Traum für Kinder, eine echte
Feuerwehruniform anzuziehen. Jetzt ist jedes Kind im Besitz einer persönlichen Ausrüstung, die im Feuerwehrhaus aufbewahrt wird.

Heidi Amon